Meike Fischer Ulrike Häßler:
Straßenfotografie
Fotografieren in Städten und Dörfern
dpunkt.verlag November 2010 (in Planung)
ca. 200 Seiten, komplett in Farbe, Festeinband
ISBN 978-3-89864-691-8
ca. 39,00 Euro(D)
Das Buch wendet sich an alle Fotografierenden, die das Leben sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum in allen Facetten fotografisch einfangen wollen. Die Autorinnen zeigen, wie Motive wie beispielsweise Straßenszenen, öffentliches Geschehen, Menschen und Gebäude in Städten aufgespürt und mit der Kamera festgehalten werden können.
Zahlreiche Bildbeispiele und Hinweise veranschaulichen, wie man die Vielfalt der Motive ansprechend umsetzt und zu besonderen Fotos gelangt. Das Buch enthält Tipps und Tricks zu allen Motiven und zu jeder Lichtsituation. So wird nicht nur bei schönem Wetter fotografiert, sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit und in allen Wetterlagen. Das Fotografieren in Aufnahmesituationen, in denen mit schwachem Licht gearbeitet wird, wie bei Nacht oder zur Blauen Stunde, bildet einen besonderen Schwerpunkt des Buches.
Im Vordergrund stehen Motive, die man eher vor der »eigenen Haustüre« und weniger in exotischen, weit entfernten Weltstädten findet. Straßenfotografie wird hier im weitesten Sinne verstanden: Der öffentliche Raum als Bühne des Lebens, die fotografisch entdeckt werden will.
Viele Bildbeispiele mit kompletten Aufnahmedaten geben dem Leser die notwendigen Informationen, um das Gesehene nachzuvollziehen. Sie schulen seinen Blick, sodass er besondere Motive im Alltäglichen findet und diese gekonnt umsetzt. Dabei bleiben die Beispiele immer leicht nachzuvollziehen und sind überall mit einfachster Ausrüstung umsetzbar.
Neben der Motivfindung und Bildgestaltung werden auch technische Aspekte behandelt wie beispielsweise Fragen zur erforderlichen Ausrüstung, zur Auswahl der richtigen Brennweite oder Blende-Zeit-Kombination wie auch zur Bildbearbeitung. Dazu gehört auch das Erstellen von Fotografien mit HDR-Technik oder Panorama-Stitching. Rechtliche Aspekte runden das Buch ab.
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http://foto.5lux.de/bildgestaltung/strassenfotografie-street-photography/
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenfotografie
Autoren:
Meike Fischer
Die Fotodesignerin und Fotojournalistin Meike Fischer bietet in Frankfurt und Rhein-Main Fotokurse für fotobegeisterte Menschen an. Der Schwerpunkt liegt bei der Straßenfotografie in Frankfurt. Fotokurse zur Nachtfotografie, Portraitfotografie und Landschaftsfotografie sowie Schnupperkurse für Einsteiger in die Digitalfotografie runden das Angebot ab. In der Vergangenheit hat sie Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Fotografie studiert, als Bildredakteurin für das Frankfurter Rundschau Magazin und als Assistenz für Ute Noll gearbeitet.
http://www.fotokurs-frankfurt.de
Ulrike Häßler
Ulrike Häßler ist Diplom-Informatikerin und arbeitet als Dozentin am FB Fotoingenieurwesen der FH Köln. Im Rahmen ihrer Firma ivent.de ist sie als Beraterin und Dozentin für die Themen Digitale Fotografie, Photoshop, Farbmanagement, Bilddatenbanken tätig. Als Fachbuchautorin zeichnet sie für zahlreiche Publikationen in diesem Bereich verantwortlich.
Zuletzt ist von ihr und Meike Fischer das Buch “Nikon D5000. Das Kamerahandbuch” erschienen.
Mit Meike Fischer betreibt sie das Online-Fotomagazin Foto 5 Lux
http://foto.5lux.de
Textquelle: dpunkt-Verlag
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Unter Street Photography verstehe ich …
Street-Fotografie scheint ein sehr beliebtes Thema zu sein: Zahlreiche Fotokurse zum Thema Strassenfotografie werden angeboten und wichtige Fotowettbewerbe wenden sich diesem Thema zu.
[eine Auswahl aus Leserbriefen]
Unter Street Photography verstehe ich …
… Sozialarbeit für Fotografen.
… aus der Hüfte geschossene und im Augenblick entdeckte Begebenheiten.
… die direkte Verbindung vom Herz zum Auslöser.
… das große Theater des Lebens.
… eine Nahaufnahme der Gesellschaft.
… die spannenden, mystischen und tragischen Momente unseres flüchtigen Alltags im Bild einzufangen.
… die Perspektive statt von oben, auch von unten farbenprächtig darzustellen, quasi bildlich gesehen: mal unter die Röcke zu schauen.
… Momentaufnahmen von Menschen in urbaner Öffentlichkeit mit künstlerischem Anspruch, mehr als spontaner Eindruck, weniger zur Dokumentation.
… immer mittendrin und dabei zu sein und es für ewig zu erhalten.
… verstehe ich ‘feet-photography’, wie man es von Elliot Erwin kennt, zum Beispiel Hunde und ihre Menschen.
… ganz und gar aus dem Häuschen zu sein und dennoch eher auf den Auslöser, als beide Augen zu zu drücken.
… beim Gehen den Boden mit den Füssen zu berühren, sich berühren lassen von anderen Wegen, denen zu begegnen die Augen öffnet zu verstehn, wohin andere gehn.
… das Einfangen von einzigartigen Momenten, sowie das Sichtbarmachen von scheinbar banalen Alltagssituationen. Sie zeigt, wie das Leben ist, bzw. wie es sein kann, ohne dabei eine eigene Wertung abzugeben. Es ist eine der zufälligsten und spontansten Gattungen der Fotografie und somit einer der schwierigsten, weil so unberechenbar, Disziplinen. Gerade dieser Fakt zeichnet sie deshalb aus, da jedes geschossene Straßenbild einmalig ist. Diese Komposition kann man nur einmal mit den fotografierten Gesichtern und Dingen erreichen und nicht erneut versuchen. Nur wer wirklich seine Kamera beherscht, schafft es aussagekräftige Straßenbilder zu schießen. Punkt.
… Fotos aller Art, die das pulsierende Leben in Fußgängerzonen, auf Straßen, egal ob in der Stadt oder auf dem Dorf, zeigen.
… das Wahnehmen, Sehen und fotografische Umsetzen von uns alle beschäftigenden Lebensthemen in einem Foto, und zwar so, dass sie auch von vielen verstanden werden, auch wenn sie sich nicht intensiv mit Fotografie beschäftigen.
… den Blick auf die Welt da draußen, auf Menschen meiner Umgebung, auf ungestellte Alltagssituationen und natürlich vorhandenem Licht. Aber auch: Street-Photography ist der beste Weg, sich schnell Ärger mit Passanten und dem Gesetzgeber einzuhandeln. Es gehört also auch eine Portion Mut dazu, fotografierend durch die Straßen der Stadt zu ziehen.
… Hektik, Straßenlärm, Gedränge, Gehupe und mittendrin ein Fotograf, der versucht ein Bild zu machen, das all dies zum Ausdruck zu bringen.
… eine offene Form der Fotografie im Freien, welche unverfärbt die Gesellschaft und das Straßenleben darstellt.
… den bildhaften Versuch, mein Staunen zu artikulieren
… die Entdeckungsreise durch einen Fotografen, zufällige Momente durch blitzschnelles Erfassen festzuhalten und die Umwelt durch seine Augen sichtbar zu machen.
… das uninszenierte zufallsgenerierte absolut authentisch und einmalige Einfangen von Alltagssituationen jeglicher Art.
… das banale Alltagsleben von Menschen im Lebensraum Stadt so prägnant fotografisch einzufangen, dass es für den Betrachter spannend und faszinierend ist.
… einen Schwarz-Weiss-Schuss aus der Hüfte.
… das fotografische Pendant zum Road-Movie.

Regen
wikipedia.org/wiki/Street_photography
“Street photography ist eine Genrebezeichnung der Fotografie, die zahlreiche Fotografen und Stile umfasst. Allgemein ist damit eine Fotografie gemeint, die im öffentlichen Raum entsteht, auf Straßen, in Geschäfte oder Cafés hineinblickend, Passantengruppen oder Einzelne herausgreifend, oftmals als Momentaufnahme, aber ebenso essayhafte Abfolge und Milieustudie. (…)
Kriterien für Street-Fotografie (Streets)
Es werden Menschen in einer Outdoor-Szene oder -Situation gezeigt.
Diese Situation ist nicht gestellt, sondern hat sich im Augenblick der Ablichtung spontan ergeben; sie war nicht geplant, wenngleich eventuell zu erwarten. Die Situation ist also stets auch authentisch und hat dokumentarischen Charakter. Die Ästhetik sollte in Abgrenzung zum Bildjournalismus nicht bloß dokumentarischer Art sein, sondern in erkennbar künstlerischer Form gestaltet sein.
Die abgelichteten Menschen werden nicht als Porträt gestaltet und sind nicht als Privatpersonen gemeint, sondern als anonyme Figuren einer allgemeinen menschlichen Situation; daher zeigt ein Street nicht eine dem Fotografen bekannte Person in einer Pose, auch nicht eine öffentlich bekannte Person, sondern immer eine menschliche Grundsituation des Alltags auf der „Straße“, wobei „Straße“ nicht wörtlich zu nehmen ist, sondern als Synonym für öffentliche Räume. Die abgelichteten Personen sind stets nur die Protagonisten der eigentlich gemeinten menschlichen Situation…
Ein Street ist stets das Produkt von Zufall und blitzschneller Erfassung des besonderen Moments durch den Fotografen; ein Street ist eher eine Entdeckung als eine Schöpfung des Fotografen.”
zitiert aus Wikipedia (Stand: 22.11.2008):
http://de.wikipedia.org/wiki/Street_photography

Strassenfest
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Opernplatz
